Die berührungslose Dickenmessung von Folien ohne Strahlung

Nach vielen Jahren der Forschung und Entwicklung wurde von der MeSys GmbH aus Utting ein völlig neues, patentiertes Verfahren zur Messung von Dicke und Flächenmasse an dünnen Flachbahnen vorgestellt. Der Messsensor USM 200 ist noch einmal eine deutliche Verbesserung der bisherigen Sensoren. Er wird inzwischen als Laborgerät oder für berührungslose traversierende Dickenmessungen in der Produktion angeboten. Das zu messende Material spielt bei der Messung eine untergeordnete Rolle. Das Messverfahren eignet sich besonders für Textilien, Vlies, Papier, Kunststoff, Aluminium und diverse Beschichtungen. Der Messbereich liegt zwischen 0 und 800 g/m² beziehungsweise 0 bis 800 μm. Die Genauigkeit des Messverfahrens beträgt 0,5% des Messwertes. Selbst für rauhe Industrieumgebungen ist die Sensorik geeignet. Der USM 200 bedeutet die Revolutionierung auf dem Markt bei den Messeinrichtungen zur Stärkenmessung von Folien und anderen dünnen Materialien.

USM 200 schließt die Lücke bei den bisherigen Sensoren TOM und DAC

Mit der von der Firma MeySys GmbH entwickelten Sensoreinheit USM 200 lässt sich das Flächengewicht bis zu 12 m Bahnbreite mit einem Scanner berührungsfrei abtasten. Eine Messfrequenz von 120 Hz macht hohe Bahngeschwindigkeiten möglich. Die Messfläche beträgt 5 mm Durchmesser und ein besonderes Auswerteverfahren entdeckt auch kleinste Fehlstellen in der Produktion. Höhenschwankungen innerhalb 20 mm haben bei einem freien Messspalt von mindestens 40 mm keinen Einfluss auf das Ergebnis der Messung. Mit diesem Messsystem schließt sich eine Lücke bei den bisher verwendeten Sensoren TOM und DAC. Diese können die Dicke ebenfalls berührungslos und nicht radiometrisch, in einem Bereich zwischen 200 μm und 200 mm messen.

Das Messprinzip der berührungslosen Materialstärkenmessung mit dem USM 200

Dabei wird das Messgut lokal in Schwingung versetzt. In Abhängigkeit vom Flächengewicht beziehungsweise der Dicke verändert sich die Transmission und Remission der erzeugten Schwingung am zu messenden Material. Die empfangenen Schwingungen werden über eine entsprechende Sensorik gemessen und durch einen schnellen Mikrocontroller ausgewertet. Die Größe der Schwingamplitude stellt ein umgekehrt proportionales Maß für das Flächengewicht an der Messstelle dar. Umwelteinflüsse und störende Signale werden mittels einer ausgeklügelten Kontrolllogik ausgeblendet. Darüber hinaus bleibt die Messgenauigkeit bei abnehmender Dichte gleich. Da führt dazu, dass die absolute Messgenauigkeit mit abnehmender Dicke größer wird.


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